Beschreibung
Dornröschen schlief hundert Jahre. Diese Flasche überlebt keinen Abend.
Der Rosaspina Chiaretto von Casello Bondoni ist ein trockener Rosé vom Südufer des Gardasees aus Groppello, Marzemino und Sangiovese – gewachsen auf den kalkhaltigen Tonböden zwischen Desenzano und Sirmione. «Rosaspina» heißt im Italienischen so viel wie Rose mit Dorn und ist zugleich der Name, unter dem Dornröschen in Italien bekannt ist. Das passt, denn der Wein duftet tatsächlich nach Rosenknospe – nur legt er niemanden in hundertjährigen Schlaf, sondern eröffnet den Abend.
Warum dieser Wein bei uns im Sortiment ist
Rosé hat in Deutschland einen schweren Stand – zu oft war er süß, blass und beliebig. Genau deshalb steht der Rosaspina bei uns: Er ist das Gegenteil. Trocken, aber alles andere als karg – fruchtig, saftig, mit einem Trinkfluss, der die zweite Flasche zur Formsache macht, getragen vom Rückgrat des Groppello, der autochthonen Rebsorte der Brescianer Seeseite, die fast nirgends sonst wächst. Wir haben ihn bei Gaetano und Nicola Tomasi am Hof verkostet, an einem dieser Spätsommertage, an denen der See in der Ferne flimmert. Ein Wein, den am Tisch alle mögen, ist schwerer zu machen als einer, über den drei Sommeliers streiten. Crowdpleaser ist für uns kein Schimpfwort – solange Substanz dahintersteht.
Warum kein Chiaretto auf dem Etikett steht
Auf der Rückseite stehen zwei Wörter: Vino Rosé. Keine Appellation, kein Kürzel, keine Prüfnummer. Für einen Rosé vom Südufer ist das ungewöhnlich, denn gemacht wird er, wie der Rosé dieser Seeseite gemacht wird: rote Trauben, kurze Zeit auf der Schale, Stahltank.
Warum Casello Bondoni ihn nicht als Chiaretto anmeldet, wissen wir nicht. Sicher ist nur, was daraus folgt: Ein Wein ohne Herkunftsbezeichnung ist an kein Regelwerk gebunden – nicht an Erträge, nicht an Rebsortenanteile, nicht an Mindestwerte. Er muss keiner Prüfkommission gefallen.
Im Glas merkst du davon nichts. Du merkst nur, dass die Flasche schneller leer ist als geplant.
So schmeckt der Rosaspina
Im Glas: leuchtendes Erdbeerrosa. In der Nase: Kirsche, Himbeere, ein Hauch Zitrus und die Rosenknospe, die dem Wein seinen Namen gibt. Am Gaumen: frisch und saftig, mit roter Frucht, belebender Säure und einer feinen Salzspur – fruchtig-trocken, süffig, mit überraschender Länge im Finish.
Geschmacksprofil
FRUCHT ●●●◐○ · SÄURE ●●◐○○ · KÖRPER ●●◐○○ · RESTSÜSSE ●●●○○
Passt zu
Aperitivo · Antipasti · Meeresfrüchte und gegrillter Fisch · helles Fleisch · würzige und scharfe Küche · asiatische Wokgerichte · Blattsalate. Ein Rosé, der die Schärfe einer Wokpfanne genauso aushält wie den ersten Sonntagsgrill – und auf der Terrasse zum langen Abend auch ganz ohne Teller funktioniert. Gut gekühlt servieren, bei 7 bis 8 °C.
Das Weingut: Casello Bondoni
Im Herzen der Lugana, südlich des Gardasees, liegt Casello Bondoni – benannt nach dem kleinen Zollhaus, das nach der Schlacht von Solferino 1859 die Grenze zweier Reiche markierte. 1914 erwarb die Familie Tomasi das Anwesen; heute führt es Gaetano Tomasi mit seinem Neffen Nicola in vierter Generation. Auf 25 Hektar kalkhaltiger Moränenböden wachsen Turbiana, Marzemino und Groppello. Handlese, schonende Pressung, Ausbau in Stahl und Barrique – ein Familienbetrieb, der die Tradition pflegt, ohne in ihr zu erstarren.
Das Luganalover-Versprechen
Kuratiert, nicht katalogisiert · Familienweine statt Massenware · Direkt vom Hof in dein Glas · Expertise inklusive – wir kennen jeden Wein und jeden Winzer persönlich
Am Hof verkostet, direkt importiert, temperaturgeführt in Dresden gelagert – die Flasche, die du bekommst, hat keine Umwege hinter sich.
Häufige Fragen
Wie schmeckt der Rosaspina?
Der Rosaspina von Casello Bondoni ist ein trockener Rosé aus Groppello, Marzemino und Sangiovese vom Südufer des Gardasees. Er zeigt leuchtendes Erdbeerrosa, in der Nase Kirsche, Himbeere und Rosenknospe, am Gaumen frische rote Frucht, belebende Säure und eine feine Salzspur, fruchtig-trocken mit feinem Trinkfluss und langem Finish.
Was bedeutet der Name «Rosaspina»?
«Rosaspina» setzt sich zusammen aus rosa (Rose) und spina (Dorn) – die Rose mit Dorn. Zugleich ist Rosaspina der italienische Name für das Grimm-Märchen Dornröschen. Eine passende Anspielung, denn der Wein duftet tatsächlich nach Rosenknospe.
Was ist ein Chiaretto?
Der Chiaretto ist der klassische Rosé der Brescianer Gardaseeseite, traditionell als Wein einer Nacht bekannt: Die roten Trauben bleiben nur wenige Stunden – etwa eine Nacht – auf den Schalen, daher die zarte rosa Farbe. Die Methode wurde 1896 von Senator Pompeo Molmenti in Moniga del Garda kodifiziert. Der Rosaspina steht in dieser Tradition, trägt die geschützte Bezeichnung aber nicht: Auf seinem Etikett steht Vino Rosé.
Bei welcher Temperatur serviert man den Rosaspina?
Wir empfehlen den Rosaspina von Casello Bondoni gut gekühlt bei 7 bis 8 °C.
Zu welchem Essen passt der Rosaspina?
Der Rosaspina von Casello Bondoni passt zu Aperitivo und Antipasti, zu Fisch und Meeresfrüchten, zu hellem Fleisch und besonders gut zu würziger, scharfer Küche und asiatischen Wokgerichten.
Den «Rosaspina» gibt es auch im Chiaretto-Paket, im Einsteigerpaket und im Entdeckerpaket. Der Chiaretto im Sortiment ist der «Fugace» von La Rifra.
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Enthält Sulfite · Alkoholgehalt 13 % vol · Nennfüllmenge 0,75 l · Erzeuger/Abfüller: Azienda Agricola Casello Bondoni di Gaetano Tomasi, Via Casello Bondoni 1, 25015 Desenzano del Garda (BS), Italia · Importeur: Luganalover Wine & more GmbH, Dorfstraße 4, 01257 Dresden · Abgabe nur an Personen ab 18 Jahren.













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