
Weingut La Rifra
-
Angebot
-
-
-
«Follie, Follie» Lugana DOC Brut Spumante · La Rifra
13,90 € inkl. MwSt. zzgl. VersandGrundpreis: 18,53 € / l
Es gibt Weingüter, die beeindrucken wollen – und es gibt La Rifra. Kein Showroom, keine Inszenierung: Als wir Claudio und Luigino in Desenzano besucht haben, gab es offene Flaschen, ehrliche Antworten und Weine, die für sich selbst sprechen. Sieben davon stehen heute in unserem Sortiment – vom leichten Lugana über den prickelnden Spumante bis zum Rotwein aus getrockneten Trauben hat hier einfach alles überzeugt.
- Lage
- Località Pilandro bei Desenzano del Garda
- Rebfläche
- 14 Hektar, tonig-salzreiche Böden
- Seit
- 1990, erste Reben in den 1960ern
- Familie
- Fraccaroli, dritte Generation
- Firma
- Società Agricola Vitivinicola La Rifra di Fraccaroli Claudio e Luigino s.s.
Was La Rifra ausmacht
Die ersten Reben wurzelten in den 1960er Jahren im Boden von Desenzano; 1990 gründeten die Brüder Benito und Giuseppe – Nito und Bepi – das Weingut. Heute führen es ihre Neffen Claudio und Luigino Fraccaroli in dritter Generation: 14 Hektar in der Località Pilandro, tonig-salzreiche Böden nah am See, integriert bewirtschaftet, S.Q.N.P.I.-zertifiziert und ohne Herbizide.
Und weil die beiden Opernliebhaber sind, tragen ihre Weine Namen aus der Traviata: «Libiam» das Trinklied, «Fugace» ein Wort aus derselben Szene, «Follie, Follie» der Ausruf am Ende des ersten Akts. Das passt an diesen Ort: Maria Callas, die berühmteste Interpretin der Oper, wohnte in den 1950er Jahren in ihrer Villa im nahen Sirmione.
Zwei Weine fallen aus der Reihe. Als das Haus 2013 mit den Riserva-Weinen begann, bekamen die beiden intensivsten die Namen der Gründer: der weiße «Il Bepi» den von Giuseppe, der rote «Il Nito» den von Benito. Beide stehen jetzt bei uns – ein Bruder in Weiß, einer in Rot.
Sieben Weine, am Hof verkostet
- «Libiam» Lugana – der leichte, frische Einstieg, benannt nach dem Trinklied der Traviata.
- «Il Bepi» Lugana Riserva – von über 40 Jahre alten Reben, zwei Jahre im großen Holzfass gereift, benannt nach Gründerbruder Bepi.
- «Il Foyer» Tocai Friulano – Rarität aus der kleinen Appellation San Martino della Battaglia.
- «Fugace» Chiaretto – heller, trockener Rosé, nur Stunden auf der Maische.
- «Tremante» Cabernet Sauvignon – samtig und fruchtbetont, nur rund 2.000 Liter im Jahr.
- «Il Nito» Benaco Bresciano – die Riserva unter den Roten: zwei Monate getrocknete Merlot-Trauben, danach 18 Monate Barrique.
- «Follie, Follie» Lugana Brut Spumante – Turbiana, die prickelt: im Drucktank vergoren, danach sechzehn Monate in der Flasche.
Drei Lugana von La Rifra im Vergleich
Drei der sieben Weine sind Lugana DOC, alle aus der Rebsorte Turbiana. Was sie unterscheidet, passiert im Keller.
| Wein | Ausbau | Temperatur |
|---|---|---|
| «Libiam» Lugana | Stahltank, vier bis fünf Monate auf der Feinhefe | 10 bis 12 °C |
| «Il Bepi» Lugana Riserva | zwei Jahre im großen Holzfass, dann sechs Monate in der Flasche | 10 bis 12 °C |
| «Follie, Follie» Brut Spumante | im Drucktank vergoren, dann sechzehn Monate in der Flasche | 7 bis 8 °C |
Zum Kennenlernen der «Libiam». Wer wissen will, was Zeit im Holz aus der Turbiana macht, nimmt den «Il Bepi». Und zum Anstoßen den «Follie, Follie».
Häufige Fragen zu La Rifra
Wer steckt hinter La Rifra?
Gegründet wurde das Weingut 1990 von den Brüdern Benito und Giuseppe, den Onkeln der heutigen Winzer. Claudio und Luigino Fraccaroli führen die 14 Hektar bei Desenzano del Garda in dritter Generation – integriert bewirtschaftet und ohne Herbizide.
Warum tragen die Weine Opernnamen?
Claudio und Luigino sind Opernliebhaber: «Libiam» zitiert das Trinklied aus Verdis La Traviata. Zwei Weine tragen dagegen Personennamen – «Il Bepi» ehrt Gründerbruder Giuseppe, «Il Nito» seinen Bruder Benito. Beide bekamen ihren Namen, als das Haus 2013 mit den Riserva-Weinen anfing. Maria Callas, die berühmteste Violetta, lebte in den 1950er Jahren im nahen Sirmione – die Oper gehört an diesem Seeufer zur Nachbarschaft.
Welche La-Rifra-Weine führt Luganalover?
Sieben: die Lugana «Libiam» und «Il Bepi» Riserva, den «Il Foyer» Tocai Friulano, den Chiaretto «Fugace», die beiden Roten «Tremante» Cabernet Sauvignon und «Il Nito» Benaco Bresciano sowie den Lugana-Schaumwein «Follie, Follie». Alle am Hof verkostet und ohne Zwischenhandel nach Dresden geholt.
Einen Wein von La Rifra im Urlaub getrunken und zu Hause nicht wiedergefunden? Warum es dabei auf Erzeuger und Weinnamen ankommt und nicht auf das Wort Lugana allein, steht in unserer Notiz Warum schmeckt der Lugana zu Hause anders als am See? Wo das Lugana-Gebiet liegt, zeigt die Karte der Weinanbaugebiete am Gardasee.
Wenn du die Nachbarn kennenlernen willst: Casello Bondoni, Pilandro und ’L LAC arbeiten nur ein paar Hügel weiter – und das Chiaretto-Paket stellt den «Fugace» direkt neben den Rosé von Casello Bondoni.














